sah - Homepage der Schule am Hollerbusch - Corona aktuell

 


Liebe Eltern, liebe Kinder,
zunächst möchten wir allen wunderschöne Herbstferien wünschen. Wir sehen uns am 19.10.2020 hoffentlich gut erholt und gesund wieder.
Das Thema 'Corona' wird uns auch nach den Ferien weiter beschäftigen.

Da diese Homepage durch https://sah-mi.de/ ersetzt wird, finden Sie die aktuellen Informationen, indem Sie auf den Link klicken.
 
Diese Website wird am 6.12.2020 gelöscht, und ich möchte mich herzlich von allen verabschieden, die die Plattform zur Information genutzt haben.


Ihr 


 

Für Ihre Kinder gibt es wichtige sowie interessante Hinweise, wenn Sie auf der Startseite den Buttom Corona KIDS aktuell anklicken! (Stand August 2020)

OREG und die Odenwälder Verkehrsbetriebe reagieren auf Corona, siehe unten!

 

 

 


 

 

AKTUELL für die Erwachsenen

Liebe Eltern,

zunächst eine wichtige Information:

Die Schulleitung der Schule am Hollerbusch ist telefonisch unter der 06061-700090, oder unter den folgenden Emailadressen zu erreichen:

s.eidenmueller@odenwaldkreis.de (Schulleiterin)

m.heidak@odenwaldkreis.de (Stellvertretende Schulleiterin)

d.bienefeld@sah-mi.de (Abwesenheitsvertretung)

f.koch@sah-mi.de

Auf dieser Internetseite können Sie sich regional informieren:  https://www.odenwaldkreis.de/index.php?id=154

und hier bezüglich schulischer Themen hessenweit: https://kultusministerium.hessen.de/

15.8.2020

Inzwischen gibt es seitens des Kultusministeriums einen Hygieneplan 5.0. Die wichtigsten Änderungen finden Sie mit der Numerierung des unten aufgeführten Hygieneplans der Schule am Hollerbusch in den folgenden Absätzen:

11. Besondere Hygienemaßnahmen bei Pandemien an Grundschulen

 

Die wichtigste Maßnahme:

Bei aktuell

  • auftretender Abgeschlagenheit oder
  • Fieber oder
  • trockenem Husten müssen Schülerinnen und Schüler und alle Bediensteten der Schule auf jeden Fall zu Hause bleiben.

Personen mit einer Symptomatik, die auf eine COVID-19-Erkrankung hindeutet, dürfen die Einrichtung nicht betreten. Bei Auftreten solcher Symptome während der Unterrichtszeit sind die betreffenden Schülerinnen und Schüler zu isolieren. Die Sorgeberechtigten werden informiert und es wird empfohlen, mit dem behandelnden Kinderarzt, dem Hausarzt oder dem kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 Kontakt aufzunehmen. Die betroffene Schülerin oder der betroffene Schüler darf erst wieder in den Präsenzunterricht zurückkehren, wenn die Bescheinigung eines Arztes oder des Gesundheitsamtes vorliegt, die bestätigt, dass die Schülerin oder der Schüler untersucht und ein Verdachtsfall ausgeschlossen wurde.

Darüber hinaus gelten folgende Schutz- und Hygienemaßnahmen:

- Verzicht auf Körperkontakt wie Umarmungen und Händeschütteln

- Einhalten der Husten- und Niesetikette

- Gründliche Händehygiene 

- Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung

 

Meldepflicht

Die Schule ist verpflichtet, den Verdacht einer Erkrankung und das Auftreten von Covid-19-Fällern dem Gesundheitsamt und dem Staatlichen Schulamt zu melden.

 

Schülerinnen und Schüler mit erhöhtem Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs

Auch Schülerinnen und Schüler, die bei einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus dem Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs ausgesetzt sind, unterliegen der Schulpflicht.

  • Schülerinnen und Schüler, die aufgrund einer individuellen ärztlichen Bewertung im Falle einer Erkrankung dem Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs ausgesetzt sind, können grundsätzlich vor Ort im Präsenzunterricht in bestehenden Lerngruppen beschult werden, wenn besondere Hygienemaßnahmen (insbesondere die Abstandsregelung) für diese vorhanden sind bzw. organisiert werden können.
  • Gleichzeitig besteht die Möglichkeit einer Befreiung dieser Schülerinnen und Schüler von der Unterrichtsteilnahmepflicht in Präsenzform. Ein ärztliches Attest ist vorzulegen. Die betroffenen Schülerinnen und Schüler erhalten alternativ ein Angebot im Distanzunterricht, das dem Präsenzunterricht möglichst gleichgestellt ist; ein Anspruch auf bestimmte Formen des Unterrichts besteht nicht.

Die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) geht davon aus, dass Kinder und Jugendliche mit chronischen Erkrankungen, die gut kompensiert bzw. gut behandelt sind, auch kein höheres Risiko für eine schwerere COVID-19-Erkrankung zu fürchten haben, als es dem allgemeinen Lebensrisiko entspricht. Insofern muss im Einzelfall durch die Sorgeberechtigten ggf. in Absprache mit den behandelnden Ärztinnen und Ärzten kritisch geprüft und abgewogen werden, inwieweit das mögliche erhebliche gesundheitliche Risiko eine längere Abwesenheit vom Präsenzunterricht und somit soziale Isolation der Schülerin oder des Schülers zwingend erforderlich macht. 

Erste Hilfe und Schulsanitätsdienst

Maßnahmen der Ersten Hilfe sind zulässig. Nähere Informationen finden Sie bei der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) unter „Erste Hilfe im Betrieb im Umfeld der Corona-Virus-Pandemie: Handlungshilfen“.

11.1 Abstandsregelungen innerhalb des Schulgeländes


Soweit es für den Unterrichtsbetrieb im regulären Klassen- und Kursverband erforderlich und nach den infektionsschutzrechtlichen Vorgaben des Landes Hessen zulässig ist, kann von der Einhaltung des Mindestabstands insbesondere zwischen Schülerinnen und Schülern des Klassenverbands, den unterrichtenden Lehrkräften, dem dem Klassenverband zugeordneten Betreuungspersonal sowie dem weiteren Schulpersonal in allen Schularten und Jahrgangsstufen abgewichen werden.

Wo immer dennoch möglich, sollte insbesondere bei Besprechungen, Konferenzen sowie schulbezogenen Veranstaltungen ein Mindestabstand von 1,5 m eingehalten werden.

 

11.1.2 In den Toilettenräumen

Hygiene im Sanitärbereich

Es sind ausreichend Flüssigseifenspender und Einmalhandtücher bereitzustellen und aufzufüllen in einem Umfang, der es Schülerinnen und Schülern sowie dem Personal ermöglicht, eine regelmäßige Handhygiene ohne unangemessene Wartezeiten durchzuführen. Unter Voraussetzung des sachgerechten Gebrauchs sind auch Stoffhandtuchrollen aus retraktiven Spendersystemen geeignet. Auffangbehälter für Einmalhandtücher müssen vorhanden sein.

11.1.4 Während der Pause

- Während der Pausenzeiten muss eine Mund-Nasenbedeckung getragen werden.

11.2.5

Die Maßnahmen beziehen sich nicht nur auf Klassenräume, sondern auf alle Räume. So sind z. B. auch für Lehrerzimmer, Sekretariate oder Versammlungsräume organisatorische Maßnahmen zu ergreifen, die eine bestmögliche Umsetzung von Hygieneregeln ermöglichen. 

- Lüften: Es ist auf eine intensive Lüftung der Räume zu achten. Mindestens alle 45 Minuten ist eine Stoßlüftung bzw. Querlüftung durch vollständig geöffnete Fenster über mehrere Minuten vorzunehmen, wenn möglich auch öfter während des Unterrichts. 

- Reinigung: Auf eine regelmäßige Reinigung des Schulgebäudes ist zu achten.

Eine routinemäßige Flächendesinfektion in Schulen wird auch in der jetzigen SARS-CoV-2-Pandemie durch das RKI nicht empfohlen. Hier ist die angemessene Reinigung völlig ausreichend.

11.1.12 Infektionsschutz beim Sport- und Musikunterricht sowie beim Darstellenden Spiel

Die Sport- und Musikfachschaften überarbeiten diesen Punkt auf Grundlage der Vorgaben durch das HKM.

 

11.2.4 Umgang mit Masken

Das Tragen von Behelfs-/Alltagsmasken auf dem kompletten Schulgelände, im kompletten Schulhaus ist angeordnet. Der MNS wird am Sitzplatz abgenommen, sobald dieser verlassen wird und kein Sicherheitsabstand mehr von 1,5 m eingehalten werden kann, kann ein MNS in den Klassenräumen getragen werden.

Folgende Hinweise des Bundesamtes für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) sowie die Anlage des  Hyginekonzepts des HKMs sind zu beachten (Stand 31.03.2020)

• Auch mit Maske sollte der von der WHO empfohlene Sicherheitsabstand
von mindestens 1,50 Meter zu anderen Menschen eingehalten werden.

• Die Hände sollten vor Anlegen der Maske gründlich mit Seife gewaschen
oder desinfiziert werden.

• Beim Anziehen einer Maske ist darauf zu achten, dass die Innenseite nicht
kontaminiert wird. Die Maske muss richtig über Mund, Nase und Wangen platziert sein und an den Rändern möglichst eng anliegen, um das Eindringen von Luft an den Seiten zu minimieren.

• Bei der ersten Verwendung sollte getestet werden, ob die Maske genügend Luft durchlässt, um das normale Atmen möglichst wenig zu behindern.

• Eine durchfeuchtete Maske sollte umgehend abgenommen und ggf.
ausgetauscht werden.

• Die Außenseite, aber auch die Innenseite der gebrauchten Maske ist potentiell erregerhaltig. Um eine Kontaminierung der Hände zu verhindern, sollten diese möglichst nicht berührt werden.

• Nach Absetzen der Maske sollten die Hände unter Einhaltung der allgemeinen Hygieneregeln gründlich gewaschen oder desinfiziert werden (mindestens 20 bis 30 Sekunden mit Seife).

11.5 Küche

Schulverpflegung und Nahrungsmittelzubereitung

Die Nahrungsmittelzubereitung und Lebensmittelverarbeitung im Unterricht ist nicht zulässig (Ausnahmen gelten im Bereich der einschlägigen Fächer an Beruflichen Schulen). 

Schulkantinen können entsprechend § 4 Abs. 2 der Verordnung zur Beschränkung von sozialen Kontakten und des Betriebes von Einrichtungen und von Angeboten aufgrund der Corona-Pandemie (Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung) vom   7. Mai 2020 eine Verpflegung vor Ort unter den dort genannten Voraussetzungen anbieten. 

Bei der Verarbeitung und Ausgabe von Lebensmitteln ist auf strenge Hygiene zu achten. Ebenso sind geeignete Rahmenbedingungen für die Einnahme von Mahlzeiten zu schaffen (jeweils nur Schülerinnen und Schüler einer Lerngruppe essen möglichst gemeinsam, dabei sind strikte Abstandsregeln einzuhalten). Hilfreiche Informationen finden Sie auf der Seite der Vernetzungsstelle Schulverpflegung. 

Dokumentation und Nachverfolgung bei Pandemien

Zentral in der Bekämpfung jeder Pandemie ist das Unterbrechen der Infektionsketten.

Um im Falle einer Infektion bzw. eines Verdachtsfalls ein konsequentes Kontaktmanagement durch das Gesundheitsamt zu ermöglichen, ist auf eine hinreichende Dokumentation in Bezug auf die in der Schule jeweils anwesenden Personen zu achten („wer hatte mit wem engeren, längeren Kontakt?“).

 

26.6.2020

Liebe Eltern,

wie immer erhalten Sie auch dieses Jahr zum Schuljahresende wichtige Informationen. Zunächst möchten wir uns im Namen des gesamten Kollegiums für Ihre große Unterstützung beim Homeschooling und in den letzten außergewöhnlichen Wochen bedanken. Ein großes Dankeschön auch an alle Eltern, die uns anderweitig unterstützen, wie z.B. im Schulelternbeirat oder in der Schulkonferenz. Unser besonderer Dank gilt unserem Förderkreis für das großzügige Buchgeschenk an alle Schüler/Innen der Schule.

Nun einige wichtige Infos:

 29.06.2020-01.07.2020

 Die Fundsachen liegen vor dem Schultor in Kisten aus. Nach dem 01.07.2020 werden alle nicht abgeholten Fundsachen einer karitativen Organisation 

 überlassen. Bitte beschriften Sie in Zukunft alle Kleidungsstücke Ihrer Kinder.

 29.06.2020-03.07.2020

 Unterricht nach Plan - Änderungen vorbehalten - Betreuung nur nach Anmeldung möglich (siehe Elternbrief vom 15.06.2020)

 03.07.2020

 Zeugnisausgabe in der 3 Stunde - Unterricht von der 2. bis zur 4 Stunde

 Betreuung nur nach Anmeldung möglich (siehe Elternbrief vom 15.06.2020)

Schuljahr 2020/21

 17.08.2020-28.08.2020

                                                                      1. und 2. Schulwoche - Klassenlehrerwoche

 

 Schuljahresanfang 2020/2021:

 Die ersten beiden Wochen findet täglich Klassenlehrerunterricht von 8.30 Uhr bis 12.10 Uhr statt. Momentan liegen uns keine weiteren Informationen zum 

 Schulbetrieb nach den Ferien vor. Wir rechnen damit, dass wir ab dem 31.08.2020 nach Stundenplan unterrichten. Diesen erhalten Ihre Kinder spätestens am

 28.08.2020.

 Aufgrund der  Corona-Maßnahmen können wir Ihnen folgende Betreuungszeiten mit Nachweis Ihres Arbeitgebers anbieten:

 Montag: 7.30 Uhr - 8.30 Uhr

 Dienstag bis Donnerstag: 7.30 Uhr-8.30 Uhr und 12.10 Uhr-13.00 Uhr und freitags: 7.30-8.30 Uhr

 Das dem Elternbrief beigefügte Anmeldeformular füllen Sie bitte aus, da die Anmeldung für diese beiden Wochen neu erfolgen muss.

 Bitte legen Sie der Anmeldung eine aktuelle Arbeitsbescheinigung mit ausgewiesenen Arbeitszeiten bei.

 Abgabetermin ist der 13.08.2020 bei Frau Reckziegel.

 Falls Sie Ihr Kind für das Kostenmodell (Modul2) angemeldet haben, bleibt die Anmeldung verbindlich und startet bereits ab dem 17.08.2020.

 Die Zeiten für das Kostenmodell sind montags von 12.10 bis15.00 Uhr und freitags von 12.10 bis 13.00 Uhr.

 Ausschließlich für die Zeiten des Kostenmodells brauchen Sie keine Arbeitsbescheinigung.

 Bei Unklarheiten oder Fragen können Sie unsere Betreuung per E-Mail unter betreuung.hollerbusch@awo-hs.org oder telefonisch unter 06061-7000 920

 erreichen und sich gerne an Frau Reckziegel wenden.

 18.08.und 19.08. 2020

 Einschulungsfeier der neuen Erstklässler

 3.Schulwoche

 Start der HA Betreuung und des GTA im Profil 1

 Ab dem 31.08.2020

 Stundenplan:

 Der Stundenplan gilt ab dem 31.08.2020.

 Betreuung:

 Ab dem 31.08.2020 kann die Betreuung Dienstag bis Donnerstag in der Zeit von 7.30 bis 8.30 und/oder 12.10-13.00/15.00 Uhr entsprechend der Anmeldung

 von April vermutlich gewährleistet werden. Bitte bedenken Sie, dass eine Arbeitsbescheinigung mit ausgewiesenen Arbeitszeiten vorliegen muss.

 Nach der zu diesem Zeitpunkt geltenden Verordnung zur Bekämpfung der Corona Pandemiewerden behalten wir uns nach Rücksprache mit der AWO vor,

 die Betreuungszeit dahingehend anzupassen.

 Ab dem 31.08.2020

 Die HA Betreuung startet ab der 3. Schulwoche Mo, Di, Do (Modul 2) wie folgt (Kostenmodell):

HA-Betreuung in Jahrgang 1 und 2 - 12.10 bis 12.55 Uhr

HA-Betreuung in Jahrgang 3 und 4 - 13.30 bis 14.15 Uhr

 Ab dem 01.09.2020

 Die HA Betreuung startet ab der 3. Schulwoche Di, Do (Modul1) wie folgt:

 HA-Betreuung in Jahrgang 1 und 2 - 12.10 bis 12.55 Uhr

 HA-Betreuung in Jahrgang 3 und 4 - 13.30 bis 14.15 Uhr

 

Ebenso erhalten Sie erhalten nun im Anschluss eine vorläufige Materialliste. Wichtige Informationen können Sie über diese Homepage der Schule unter www.schuleamhollerbusch.de oder über die Elternbeiräte der Klassen erfragen.

Frau Steiner und Frau Damm haben bzw. werden die Schule verlassen. Beiden wünschen wir für ihre Zukunft alles Gute.

Wir wünschen allen Eltern und Kindern eine gute Zeit!

Mit freundlichen Grüßen, S. Eidenmüller und Melanie Heidak (Schulleitungsteam) sowie das Kollegium und das gesamte Team der Schule am Hollerbusch

 

 

 

30.06.2020

 

               

 

              

 

 

 

16.06.2020

An die Eltern der Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 4, der Intensivklassen und des Vorlaufkurses

Nächster Öffnungsschritt für Grundschulen, Grundstufen der Förderschulen, Grundschulzweige an Kooperativen Gesamtschulen sowie Grundschulzweige der verbundenen Schulformen und Grundstufen an Integrierten Gesamtschulen am 22.06.2020

Sehr geehrte Eltern,

das aktuelle Infektionsgeschehen sowie die mittlerweile gesammelten Erkenntnisse der Forschung zur Übertragung des Virus Covid-19 machen es möglich, dass die Beschulung der Kinder in den hessischen Grundschulen weiter geöffnet wird. So werden ab dem 22.06.2020 alle Schüler/Innen der Jahrgangsstufen 1 bis 4 und der Intensivklassen wieder täglich wie folgt die Schule besuchen können:

1a Mo-Fr 8.30 Uhr bis 12.10 Uhr                               1b Mo-Fr 8.30 Uhr bis 12.10 Uhr

2a Mo-Fr 8.30 Uhr bis 12.10 Uhr                               2b Mo-Fr 7.45 Uhr bis 11.10 Uhr

3a Mo-Fr 7.45 Uhr bis 12.10 Uhr                               3b Mo-Fr 8.30 Uhr bis 12.55 Uhr

4a Mo-Fr 8.30 Uhr bis 12.55 Uhr                               4b Mo-Fr 7.45 Uhr bis 12.10 Uhr

Intensivklassen I und II Mo-Fr 8.30 Uhr bis 12.10 Uhr

Damit auch hierbei die geltenden Hygienebestimmungen eingehalten werden, gibt es einige Vorgaben zu beachten. Es gilt weiter das Hygienekonzept der Schule am Hollerbusch.

Der inhaltliche Schwerpunkt des Unterrichts liegt weiterhin auf den Fächern Deutsch, Mathematik, Sachunterricht sowie der 1. Fremdsprache.

Dieser weitere Öffnungsschritt kann vollzogen werden, weil aktuelle Forschungsergebnisse zeigen, dass eine fest zusammengesetzte Klasse bzw. Gruppe für die weitere Entwicklung

des Infektionsgeschehens entscheidender ist als die individuelle Gruppengröße. Aufgrund dieser Erkenntnisse werden die Jahrgänge im festen Klassenverband unterrichtet.

Zudem hat jede Klasse einen festgelegten Raum sowie einen festen Stamm an unterrichtenden Lehrkräften. Diese Maßnahmen machen es möglich, dass innerhalb der Klasse der

Mindestabstand nicht zwingend eingehalten werden muss, was viele Vorteile für die Ausgestaltung des Unterrichts mit sich bringt.

An Stellen, an denen die konstante Gruppenbildung nicht eingehalten werden kann, gilt die Abstandsregelung weiterhin!

Die Notfallbetreuung wird ab dem 22.06.2020 nicht mehr angeboten.

Die Teilnahme an der Betreuung über den Unterricht hinaus oder davor ist montags bis donnerstags von 7:30 8.30 Uhr und/oder 11.10 12:55 Uhr sowie freitags 7.30-8.30 Uhr und/oder

11.10 Uhr 12.10 Uhr nur mit einem Nachweis Ihres Arbeitgebers, aus dem Ihre Beschäftigungszeiten hervorgehen, möglich. Bitte füllen Sie zur Anmeldung das dem Elternbrief beigefügte

Formular aus.

Da es in der Betreuung zu Kontakten außerhalb der Klasse kommt, eine feste Gruppenbildung wie am Unterrichtsvormittag organisatorisch nicht umsetzbar ist und Infektionsketten

unbedingt zu vermeiden sind, gilt dort die Abstandsregel. Zudem ist das Tragen von Masken angeraten.

Die Kinder sitzen in den Betreuungszeiten an einem festen Platz. Es gibt somit keine Möglichkeit des Spielens, sich Bewegens, usw...

Für die Umsetzung der geplanten Phase der weiteren Öffnung sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen:

Bitte achten Sie auch zukünftig darauf, dass Sie Ihr Kind nicht mit Krankheitssymptomen (z.B. Fieber, trockener Husten, Atemprobleme, Verlust Geschmacks-/Geruchssinn,

Halsschmerzen, Gliederschmerzen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall) zur Schule schicken.

Bei Anzeichen einer Erkrankung muss das Kind dem Unterricht fernbleiben.Treten im Verlauf des Schultages Symptome auf, kann Ihr Kind nicht mehr im Klassenverband verbleiben

und muss umgehend abgeholt werden.

Durch die getroffene Entscheidung, die Grundschulen weiter zu öffnen, wird ein wichtiger Schritt in Richtung des regulären Schulbetriebs gegangen.

Die Öffnung der Schule und die Beschulung im Klassenverband ruft bei Ihnen aber möglicherweise auch Bedenken hervor, die nachvollziehbar sind.

Wie auch in den vergangenen Wochen wird die Schule alle Maßnahmen treffen, um das Infektionsrisiko zu minimieren.

Ungeachtet dessen haben die Eltern die Möglichkeit, über die Teilnahme ihrer Kinder am Präsenzunterricht zu entscheiden.

Die Unterrichtsteilnahmepflicht (nicht die Schulpflicht) kann für eine Schülerin oder einen Schüler modifiziert werden, wenn Sie als Eltern der Schulleitung in schriftlicher Form erklären,

dass eine Teilnahme am Präsenzunterricht in der Schule nicht erfolgen soll. Die betreffenden Kinder erhalten dann durch ihre Lehrkraft weiterhin Arbeitsmaterial für unterrichtsersetzende

Lernsituationen zu Hause.

Der Vorlaufkurs findet ab dem 22.06.2020 bis zu den Sommerferien nicht mehr statt. Wie dem Ministerschreiben vom 10.06.2020 zu entnehmen ist, darf dieser nur stattfinden,

sofern eine Durchmischung mit Kindern anderer Kindertagesstätten vermieden werden kann. Dies ist jedoch nicht möglich.

Da Infektionsbrücken vermieden werden sollen, kann die Förderschullehrkraft, Frau Schmitt, nicht wie gewohnt Schüler/Innen in mehreren Klassen sonderpädagogisch fördern,

sondern wird im Unterricht möglichst nur in einer Klasse eingesetzt werden. Dies kann zur Folge haben, dass Ihr Kind in nächster Zeit im Unterricht keine zusätzliche sonderpädagogische

Förderung mehr erhält.

Wir sind auf diesen Neustart gespannt, bedanken uns für die bisherige gute Zusammenarbeit und für das uns entgegengebrachte Vertrauen.

Sofern Sie noch Fragen haben, stehen wir dafür gerne zur Verfügung.

 

Mit freundlichen Grüßen,

S. Eidenmüller und M. Heidak (Schulleitungsteam)

 

 

Wichtig für die Sommerferien!!!

Liebe Eltern,

an der Stadtschule Michelstadt wird es über die Stadt Michelstadt eine Ferienbetreuung geben. Die Betreuung ist komplette 6 Wochen besetzt und findet täglich von 08.00 - 14.00 Uhr statt. Vorrangig werden Kinder des MiKADos und berufstätige Eltern aller Michelstädter Grundschulen aufgenommen. Die Anmeldung erfolgt nur (!) online unter diesem Link:

https://www.wirsindmichelstadt.de/

Dort findet man auch weitere Informationen. Die Anmeldefrist endet am 26.06.2020.

Mit freundlichen Grüßen,

S. Eidenmüller, Schulleiterin

 

Wichtig für Buskinder:

 

 

 

 

 

 

Brief des Hessischen Kultusministers an alle Eltern:

https://schulaemter.hessen.de/

 

 

Hygieneplan der Schule am Hollerbusch

 

 

Gliederung des Hygieneplans

1. Allgemein

1.1 Anwendungsbereich

1.2 Regelmäßige Unterweisungen

1.3 Gesundheitliches Wohlergehen

2.       Schulreinigung

    2.1 Schulreinigung

    2.2 Unfallgefahren

3.     Hygiene im Sanitärbereich

    3.1 Sanitärausstattung

    3.2 Wartung und Pflege

    3.3 Be- und Entlüftungen

4. Turnhalle

5. Trinkwasserhygiene

    5.1 Legionellenprophylaxe

6.     Erste Hilfe, Schutz des Ersthelfers

     6.1    Versorgung von Kleinwunden

     6.2    Behandlung kontaminierter Flächen

     6.3    Überprüfung des Erste-Hilfe-Inventars

     6.4    Notrufnummern

7.     Hygiene im Außenbereich

8.     Raumlufttechnische Anlagen

9.     Tätigkeits- und Aufenthaltsverbote, Verpflichtungen, Meldung

10.   Sonderfragen

11.  Besondere Hygienemaßnahmen bei Pandemien an Grundschulen

11.1 Abstandsregelungen innerhalb des Schulgeländes

11.1.1   In Unterrichtsräumen/Im Unterricht

11.1.2   In den Toilettenräumen

11.1.3   Beim Verlassen und Wiederbetreten des Schulgebäudes

11.1.4   Auf den Pausenhöfen

11.1.5   In der Bücherei

11.1.6   In der Notbetreuung/Betreuung/verlässliche Schule

11.1.7   Besucherinnen und Besucher

11.1.8   Schülerbeförderung

11.1.9   Lehrerzimmer11.1.10 Verwaltungsräume

11.1.11 Versammlungen, Konferenzen, Dienstversammlungen und       Teambesprechungen

     11.1.12 Infektionsschutz beim Sport- und Musikunterricht sowie beim Darstellenden Spiel

11.2   Hygiene in Unterrichtsräumen

11.2.1 Lufthygiene

11.2.2 Reinigung der Flächen und Gegenstände

11.2.3 Abfallentsorgung

11.2.4 Kleiderablage

11.2.5 Umgang mit Spielzeugen und Lernmaterialien

11.3  Handhygiene/ Hust- und Niesetikette

11.4  Hinweise zum Umgang mit den Behelfs-/Alltagsmasken

11.5  Küche

12  Dokumentationspflichten Infektionsschutz

13. Literatur und Bezugsadressen

 

1. Allgemein

1.1 Anwendungsbereich

Die Hygiene ist ein wichtiger Bestandteil der Infektionsprophylaxe. Unter Hygiene versteht man die Gesamtheit aller Verfahren und Verhaltensweisen, mit dem Ziel, Erkrankungen zu vermeiden und der Gesunderhaltung des Menschen und der Umwelt zu dienen. Die Vorschriften des Infektionsschutzgesetzes haben den Anspruch, zur Gesunderhaltung der Schüler und der Schulbediensteten, insbesondere zur Vermeidung von ansteckenden Krankheiten im täglichen Zusammenleben beizutragen.

Nach § 36 Infektionsschutzgesetz (IfSG) sind Kindereinrichtungen deshalb seit 2001 verpflichtet, in Hygieneplänen innerbetriebliche Verfahrensweisen zur Einhaltung der Infektionshygiene festzulegen. Die Ausarbeitung soll unter Berücksichtigung der folgenden Schritte erfolgen:

-Infektionsgefahren analysieren

-Risiken bewerten

-Risikominimierung ermöglichen

-Überwachungsverfahren festlegen

-Den Hygieneplan turnusmäßig überprüfen

-Dokumentations-und Schulungserfordernisse festlegen

Der Hygieneplan ist nach Bedarf von der Schulleitungzu überprüfen. Die Überwachung der Einhaltung der Hygienemaßnahmen im Rahmen der Eigenkontrolle erfolgt u. a. durch Begehungen der Einrichtung routinemäßig mindestens jährlich sowie bei aktuellem Bedarf. Die Ergebnisse werden schriftlich dokumentiert. Der Hygieneplan muss für alle Beschäftigten jederzeit zugänglich und einsehbar sein. Dieser Hygieneplan orientiert sich an den Hygieneplänen des Hessischen Kultusministeriums sowie des Schulträgers des Odenwaldkreises und wird, den aktuellen Entwicklungen gemäß, stetig aktualisiert.

1.2 Regelmäßige Unterweisungen

Alle Lehrkräfte und beschäftigte Personen, die in Schulen Lehr-, Erziehungs-, Pflege-, Aufsichts-oder sonstige regelmäßige Tätigkeiten ausüben und Kontakt mit den dort Betreuten haben, sind vor erstmaliger Aufnahme ihrer Tätigkeit und im Weiteren mindestens im Abstand von zwei Jahren von der Schulleitung über die gesundheitlichen Anforderungen und Mitwirkungsverpflichtungen nach § 34 Infektionsschutzgesetz zu belehren. Über die Belehrung ist ein Protokoll zu erstellen, das beim Arbeitgeber für die Dauer von drei Jahren aufzubewahren ist.

1.3 Gesundheitliches Wohlergehen

Sollte es während der Schul-, Unterrichtzeit zu einer gesundheitlichen Beeinträchtigung kommen, ist der Beauftragte für Erste Hilfe darüber zu informieren. Jede im Unterricht erworbene Verletzung ist in das Verbandsbuch einzutragen. Bei Infektionskrankheiten ist gem. § 34 Infektionsschutzgesetz (IfSG) zu verfahren.

Die wichtigste Maßnahme:  Bei Krankheitszeichen (z. B. Fieber, trockenem Husten, Atemproblemen, Verlust des Geschmacks-/Geruchssinns, Halsschmerzen, Gliederschmerzen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall) auf jeden Fall zu Hause bleiben.

2.Schulreinigung

2.1 Die Reinigung aller Schulbereiche erfolgt durch die Reinigungskräfte entsprechend ihres Arbeitsplanes. Der, im Putzraum ausgehängte, Reinigungs-und Desinfektionsplan ist hierbei genau zu beachten. Bei der Reinigung festgestellte Auffälligkeiten werden dem Hausmeister mitgeteilt, damit er die Schulverwaltung davon in Kenntnis setzt. (Beschädigungen an der Einrichtung, Störungen an Installationen, Auffälligkeiten bei der Anwendung von Reinigungs-und Desinfektionsmitteln). Die Schulleitung informiert das Putzpersonal, welche Räume gereinigt werden müssen.

2.2Unfallgefahren

Bei Nassreinigungen ist darauf zu achten, dass keine Pfützen nach der Reinigung auf dem Fußboden zurückbleiben, welche Rutschgefahren mit sich bringen. DieReinigung erfolgt in der Regel nach Schulschluss. Für Reinigungsmittel muss ein abschließbarer Aufbewahrungsort vorhanden sein. (verantwortlich: Reinigungspersonal, Hausmeister)

3.Hygiene im Sanitärbereich

3.1Sanitärausstattunge

In Sanitärbereichen müssen Oberflächen von Fußböden und Wänden feucht zu reinigen und zu desinfizieren sein. An den Waschbecken sollten aus hygienischen Gründen Flüssigseife aus Seifenspendern und Einmalhandtuchpapier bereitgestellt werden. Die Papierwurfbehälter sind samt Beutel täglich zu leeren. Die Reinigung der Abfallbehälter, innen und außen, sollte einmal in der Woche durchgeführt werden. Toiletten für Damen und Mädchen sind mit Hygieneeimern mit Beutel auszustatten und täglich zu entleeren. Alle Toiletten müssen mit Toilettenpapier ausgestattet sein.

3.2 Wartung und Pflege

Die Toilettenanlagenund deren Ausstattung sind regelmäßig zu warten. Eine zeitnahe Reparatur von Defekten und sorgfältige Pflege müssen sichergestellt sein. Die Wartungsvorgaben der Hersteller sind zu beachten. Soweit Urinalanlagen ohne Wasserspülung vorhanden sind, ist besondere Sorgfalt auf die tägliche Nassreinigung, die Einhaltung des vorgeschriebenen Turnus der wöchentlichen Spezialreinigung und Nachfüllung der Sperrflüssigkeit zu verwenden. (verantwortlich: Schulverwaltung über Hausmeister)

3.3. Be-und Entlüftungen

Die Reinigung und das Instandhalten der Entlüftungseinrichtungen in den Sanitärbereichen müssenregelmäßig erfolgen. (verantwortlich: Schulverwaltung über Hausmeister)

4.Turnhalle

Die Ausführungen in Abschnitt 3 gelten entsprechend.

5. Trinkwasserhygiene

5.1Legionellenprophylaxe

DieLegionellenprophylaxe obliegt der Schulverwaltung.

6.Erste Hilfe, Schutz des Ersthelfers

6.1Versorgung von Kleinwunden

Der Ersthelfer hat beim Versorgen von Wunden und Verletzungen Einmalhandschuhe zu tragen. Danach sind die Hände gründlich mit Wasser und Seife zu reinigen.

6.2 Behandlung kontaminierter Flächen

Mit Blut oder sonstigen Exkreten kontaminierte Flächen sind unter Verwendung von Einmalhandschuhen mit einem mit Flächendesinfektionsmittel (falls vom Schulträger oder Land Hessen zur Verfügung gestellt) zu reinigen.

6.3 Überprüfung des Erste-Hilfe-Inventars

Geeignetes Erste-Hilfe-Material ist gemäß der Unfallverhütungsvorschrift "GUV Erste Hilfe 0.3" in folgenden Verbandskästen enthalten: Großer Verbandkasten nach DIN 13169 "Verbandkasten E" - Kleiner Verbandkasten nach DIN 13157 "Verbandkasten C" (zwei kleineVerbandkästen ersetzen einen großen)

Verbandmaterial muss bei Verschmutzung oder Beschädigung ausgetauscht werden, ein angegebenes Verfallsdatum ist zu beachten. Verbrauchte Materialien (z.B. Einmalhandschuhe oder Pflaster) sind umgehend zu ersetzen, regelmäßige Bestandskontrollen der Erste-Hilfe Kästen sind durchzuführen (verantwortlich: S. Joos, M. Wilde).

6.4 Notrufnummern:

* PolizeiTel.: 110* Feuerwehr Tel.: 112* Notarzt Tel.: 112* Ärztlicher Notdienst Tel: 116117* Kinderarzt Tel.: 06062-4555 (Dr.Schreck, Erbach), Tel.: 06061-71061 (Dr.-Trumpfheller, Mi)

* Giftnotruf Tel.: 06131/ 19240 oder / 232466* Zahnarzt Tel: 06061/967680 (Dr. Thelen) *Gesundheitsamt Tel: 06062/70 -484, -322, -496

7. Hygiene im Außenbereich

Im Außenbereich sind ausreichend Abfallbehälter aufzustellen. Das Außengelände ist regelmäßig auf Verunreinigungen hin zu überprüfen. Verunreinigungen,wie beispielsweise Lebensmittelreste, Flaschenscherben und Tierkot sind umgehend zu entfernen. (verantwortlich: Hausmeister)

8.Raumlufttechnische Anlagen

Neben der Wartunggemäß den technischen Regeln ist einmal jährlich eine optische Kontrolle aller Anlagenteile sowie der Außenluft -Ansaugöffnungen durchzuführen. Durch bauaufsichtlich anerkannte Prüfsachverständige müssen Lüftungsanlagen regelmäßig gemäß TPrüfVO auf Wirksamkeit und Betriebssicherheit geprüft werden. (verantwortlich: Schulverwaltung über Hausmeister)

9.Tätigkeits-und Aufenthaltsverbote,Verpflichtungen,MeldungNach § 34 IfSG bestehen eine Reihe von Tätigkeits-und Aufenthaltsverboten, Verpflichtungen und Meldungsvorschriften für Personal, Betreute und verantwortliche Personen in Gemeinschaftseinrichtungen, die dem Schutz vor der Übertragung infektiöser Erkrankungen dienen, ausführlich dargestellt im „IfSG-Leitfaden für Kinderbetreuungsstätten und Schulen in Hessen“. Dieses Meldeformular wird den Kollegen einmal jährlich zur Verfügunggestellt und ist jederzeit im Starterkit zu finden.Bei Rückfragen hierzu wendet man sich an das Gesundheitsamt. Infektiologie/ Hygiene, Tel. 06062/70-484, -322, -496.

10. SonderfragenBei raumlufthygienisch bedeutsamen Fragen, wie Schimmelbefall von Wänden, Böden und Decken oder Emission von Raumluftschadstoffen (z.B. Lösungsmittel von Farben und Klebern), ist zunächst die Ursache zu ermitteln, da sonst keine längerfristig wirksamen Abhilfemaßnahmen ergriffen werden können. So ist beispielsweise bei Feuchtigkeitsschäden und ggf. vorkommendem Schimmelpilzbefall durch die Schulverwaltungoder sonstigen Inhaber eine fachtechnische Prüfung der Ursache der Nässebildung kurzfristig einzuleiten, damit neben der Entfernung des Schimmelsauch der ggf. ursächliche bauliche Mängel beseitigt wird. Bei größeren Problemen sollte eine Besichtigung durch das Ordnungsamt bzw. Gesundheitsamt eingeleitet werden. Bei Feuchtigkeitsschäden und ggf. vorkommendem Schimmelpilzbefall an Duschwänden und Fugen im Sanitärbereich ist der Befall fachgerecht zu beseitigen.Vor beabsichtigten Raumluftmessungen hinsichtlich Lösungsmittel, Mineralfasern o. ä. sollte in jedem Fall das Gesundheitsamt eingeschaltet werden.

11.Besondere Hygienemaßnahmen bei Pandemien

Die wichtigste Maßnahme: Bei Krankheitszeichen (z. B. Fieber, trockenem Husten, Atemproblemen, Verlust des Geschmacks-/Geruchssinns, Halsschmerzen, Gliederschmerzen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall) müssen Schülerinnen und Schüler und alle Bediensteten der Schule auf jeden Fall zu Hause bleiben.

Besonderheiten an Grundschulen

Für den Unterricht in den Jahrgangsstufen 1 bis 4 der Grundschulen und der Grundstufen der Förderschulen gelten die dem Schreiben des Ministers vom 10. Juni zur Öffnung der Grundschulen ab dem 22. Juni 2020 beigefügten organisatorischen Regelungen.

Aussonderungsraum bei Coronaverdacht: Treten folgende Krankheitszeichen (z. B. Fieber, trockener Husten, Atemprobleme, Verlust des Geschmacks-/Geruchssinns, Halsschmerzen, Gliederschmerzen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall) während des Unterrichtsvormittags auf, wird das Kind gesondert in einem extra Raum solange von den anderen Kindern/Lehrern isoliert, bis es von den Eltern abgeholt wird. Die Eltern werden so schnell wie möglich informiert. Erwachsene mit Krankheitssymptomen geben bei der Schulleitung Bescheid und verlassen danach sofort das Schulgebäude.

Meldepflicht: Im Falle o.g. Krankheitszeichen muss durch die Erziehungsberechtigten telefonischer Kontakt zum Kinderarzt aufgenommen werden, betroffenes Lehrpersonal meldet sich telefonisch beim Hausarzt. Die Schule ist verpflichtet, den Verdacht einer Erkrankung und das Auftreten von Covid-19-Fällern dem Gesundheitsamt und dem Staatlichen Schulamt zu melden.

11.1 Abstandsregelungen innerhalb des Schulgeländes:

Sobald der Schulbesuch wiederaufgenommen ist, werden die Kinder von der Lehrkraft ihrer Lerngruppe über die geltenden Regeln, insbesondere die Abstandsregel und die allgemeine Hygieneregel des gründlichen Händewaschens, aufgeklärt und angeleitet. Alle Erziehungsberechtigten erhalten diesen Hygieneplan und werden gebeten, die wichtigsten Inhalte mit ihrem Kind vor Wiederaufnahme des Schulbesuchs durchzusprechen und die Sinnhaftigkeit der Maßnahmen darzustellen. Die Lerngruppe wird stetig beaufsichtigt, um zu verhindern, dass sich Kinder unwillentlich oder willentlich nicht an die Infektionsschutzregeln halten. Sollte sich ein Kind zum wiederholten Male und trotz intensiver Aufklärung, Anleitung und Beaufsichtigung nicht an die Regeln des Infektionsschutzes halten, muss es zum Schutze aller den Präsenzunterricht verlassen und für eine bestimmte Zeit ausschließlich im häuslichen Bereich („Homeschooling“) unterrichtet werden.

11.1.1  In Unterrichtsräumen/Im Unterricht

An Grundschulen gilt:

- Konstant zusammengesetzte Klasse in bestehender Klassenstärke

Der Unterricht findet mit der üblichen Klassenstärke statt. Jede Klasse bildet eine konstante Lerngruppe, die im unterrichtlichen Zusammenhang bestehen bleibt. Einzelne Gruppen oder Schülerinnen und Schüler können keinen anderen Lerngruppen oder Klassen zugeteilt werden. Inklusiv beschulte Schülerinnen und Schüler nehmen am Unterricht der Lerngruppe oder Klasse teil, der sie angehören. Im Unterricht wird es durch die konstante Gruppenbildung möglich, das Abstandsgebot im Sinne vorgegebener Mindestabstände aufzuheben. Gleichwohl sollten auch innerhalb dieser Gruppen direkter Körperkontakt vermieden und die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts eingehalten werden. Bereits im Rahmen der Wiederaufnahme des Schulbetriebs seit April 2020 an Förderschulen gebildete Lerngruppenkonstellationen können nur dann bestehen bleiben, wenn die verlässliche Schulzeit gemäß § 17 Abs. 4 Satz 2 des Hessischen Schulgesetzes abgedeckt werden kann.

- Konstante Nutzung eines Raumes bzw. Nutzung anderer Orte

Jede Klasse nutzt einen fest zugewiesenen Raum – in der Regel wird dies der Klassenraum sein. Alternative Unterrichtsorte im Freien sind in den Blick zu nehmen (z. B. Schulgarten).

- Konstantes Personalteam in jeder Klasse

Die Klassenlehrkraft wird im höchstmöglichen Stundenumfang im Unterricht in ihrer Klasse eingesetzt. Sollte ihr Stundenvolumen zur Abdeckung des Unterrichts nicht ausreichen oder sollten Ressourcen für Fördermaßnahmen innerhalb des Klassenverbands vorhanden sein, können weitere Lehrkräfte oder anderes pädagogisches Personal eingesetzt werden. Für jede Klasse wird somit entweder ausschließlich der Einsatz der Klassenlehrkraft oder im Bedarfsfall eines festen Personalteams vorgesehen. Grundsätzlich ist das in einer Klasse tätige Personal ausschließlich in genau dieser Klasse einzusetzen. Nur in absolut nicht vermeidbaren Situationen kann davon abgewichen werden unter der Prämisse, dass möglichst wenige Lehrerinnen und Lehrer in Kontakt mit unterschiedlichen Gruppen bzw. anderen Lehrkräften kommen. Somit kann sichergestellt werden, dass Lehrkräfte keine Infektionsbrücken zwischen verschiedenen Lerngruppen bilden. Die Förderschullehrkraft an der Grundschule deckt den Unterricht einer Klasse ergänzend zur Klassenlehrkraft ab. Sie kann gemeinsam mit einer Lehrkraft als festes Personalteam eingesetzt werden.

- Minimierung von Kontakten außerhalb der konstanten Lerngruppe

Die Abstandsregel von 1,5 m ist lediglich in der konstant zusammengesetzten Klasse mit den für sie eingesetzten Personalteams aufgehoben. An Stellen, an denen die konstante Gruppenbildung nicht eingehalten werden kann, gilt sie weiterhin. Dies ist insbesondere zu beachten im Hinblick auf das Ankommen und Verlassen des Schulgebäudes, die notwendigen Schülerbewegungen im Schulgebäude sowie die zeitliche und organisatorische Pausengestaltung. Die dazu vor Ort bestehenden Möglichkeiten müssen durch die Schule identifiziert und entsprechend vorgesehen werden.

Es ist ferner zu beachten, dass mögliche Lösungen (z. B. bei gestaffeltem Unterrichtsbeginn) bzgl. der gegebenenfalls bestehenden Voraussetzungen der Schülerbeförderung mit dem Schulträger abgestimmt werden.

11.1.2 In den Toilettenräumen

Die Kinder werden nur einzeln auf die Toiletten geschickt. Die Kinder tragen sich in eine „Toilettenliste“ in der Klasse ein. Sowohl zu den Kindertoilettenräumen als auch zu den Toilettenräumen für die Erwachsenen gibt es eine Zugangsbeschränkung. Es darf sich in jedem Toilettenraum nur eine Person aufhalten. Um dies für den nächsten Besucher kenntlich zu machen, gibt es ein „Ampelsystem“. Sollten 2 oder mehrere Schülerinnen und Schüler gleichzeitig die Toiletten benutzen wollen, müssen sie im Abstand von jeweils 1,50 m zueinander vor den Toilettenräumen warten.

11.1.3 Beim Verlassen und Wiederbetreten des Schulgebäudes

Zum Betreten und Verlassen des Gebäudes muss das Einbahnstraßensystem eingehalten werden. Außerdem lässt die aufsichtführende Lehrkraft in den Pausen immer nur ein Kind zur vorderen Haustür herein, um ihm den Toilettengang zu ermöglichen.

Damit sich nicht zu viele Schülerinnen und Schüler zeitgleich in den Sanitärräumen auf-halten, muss zumindest in den Pausen durch eine Lehrkraft eine Eingangskontrolle durchgeführt werden. Am Eingang der Toiletten muss durch gut sichtbaren Aushang da-rauf hingewiesen werden, dass sich in den Toilettenräumen stets nur einzelne Schülerinnen und Schüler (Zahl in Abhängigkeit von der Größe des Sanitärbereichs) aufhalten dürfen. Beim Verlassen oder Wiederbetreten des Schulgebäudes sollten alle Mitglieder einer Lerngruppe die Gesichtsmaske tragen, da nicht gewährleistet werden kann, dass die Abstandsregel vollständig gewahrt werden kann.

Die Lehrkraft wählt den günstigsten Weg, um möglichst keinen anderen Personen auf dem Flur/im Treppenaufgang zu begegnen.

Die Lehrkraft hält die Tür des Klassenraumes weit offen, so dass die Türklinken nicht unnötig von vielen Personen berührt werden und das Verlassen/Wiederbetreten des Raumes zügig vor sich gehen kann.

11.1.4 Auf den Pausenhöfen

Der Gong wird in der Zeit ausgeschaltet. Es dürfen sich immer nur feste Klassenverbände (s.o.) mit ihrer oder einer aufsichtführenden Person auf dem Pausenhof befinden. Die unterrichtende Lehrkraft übergibt die Schüler/innen an die aufsichtführende Person. Alle Personen (Kinder und Lehrkräfte) achten auf die Vorgaben des Infektionsschutzes (z.B. Hust- und Niesetikette). Die Gruppen müssen unter sich bleiben.

  • Es wird dringend angeraten, dass die Kinder während der Pausenzeiten eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.
  • Die Nutzung der Spielgeräte im Bewegungsschuppen ist aus Gründen des Infektionsschutzes z.Zt. nicht möglich.
  • Die Nutzung des Klettergerüstes ist erlaubt, sofern nicht zu viele Kinder hier spielen und die Abstandsregel somit nicht mehr gewahrt wird. Hierauf hat die aufsichtführende Lehrkraft zu achten.
  • Jede zweite Schaukel darf benutzt werden.
  • Das Kleinspielfeld darf zum Aufenthalt genutzt werden – Ballspielen ist hier jedoch zur Zeit der Corona-Pandemie nicht erlaubt.
  • Es werden feste Pausenzeiten für die einzelnen Klassen festgelegt. Diese sind dem Pausenplan zu entnehmen. Es wird ebenso festgelegt, wer die SuS in der Pause beaufsichtigt. Diese Zeit steht den Lehrkräften dann für Ihre Pause zur Verfügung.
  • Jede Klasse erhält einen zugewiesenen Bereich, in dem die Pause stattfindet.

11.1.5 In der Bücherei

Die Bücherei bleibt während der aktuellen Situation geschlossen.

 

11.1.6 In der Notbetreuung/Betreuung/verlässliche Schule:

 

Notbetreuung:

In den Betreuungsräumen dürfen sich nur so viele Personen aufhalten, dass der Mindestabstand von 1,5 m eingehalten werden kann.

In den Räumen der Notbetreuung gilt die dringende Empfehlung, dass sowohl die Schülerinnen und Schüler als auch das Betreuungspersonal eine Mund-Nasen-Abdeckung tragen, wenn sie sich nicht auf ihrem Platz befinden.

Betreuung/verlässliche Schule:

Da die konstanten Gruppen, in denen am Vormittag unterrichtet wird, nicht aufrechterhalten werden können, gelten sowohl für schulische Betreuungsangebote als auch die Betreuungsangebote des Schulträgers die allgemeinen Regelungen zum Mindestabstand (1,5m) und die Gruppengröße. Da dies in den Räumen der Betreuung, im IKL I Klassenraum und auf der Bühne (ggf. Küche und Werksaal) nicht möglich ist, müssen die SuS während der Betreuung an einem festen Platz in einem festgelegten Raum sitzen bleiben. Es kann aus den angegebenen Gründen während der Betreuung der Platz nicht verlassen werden.

Es gilt die dringende Empfehlung, dass sowohl die Schülerinnen und Schüler als auch die Erwachsenen eine Mund-Nasen-Abdeckung tragen, wenn sie sich nicht an ihrem Platz befinden, z.B. die Toilette aufsuchen wollen.

11.1.7 Besucherinnen und Besucher

Die Schultore und Außentüren der Schule am Hollerbusch bleiben abgeschlossen, um einen unbefugten und unkontrollierten Zugang von Besucherinnen und Besuchern (z.B. Eltern, Paketdienste, Handwerker) zu unterbinden. Als Fluchttüren sind sie im abgeschlossenen Zustand von innen jedoch immer zu öffnen. Besucherinnen und Besucher werden gebeten, am Torzu klingeln.

11.1.8 Schülerbeförderung

Die Schulbusse fahren zu den bekannten Zeiten. An den Schulbushaltestellen muss die aufsichtführende Lehrkraft dafür sorgen, dass das Abstandgebot von mind. 1,50 m auch beim Einstieg gewahrt bleibt. Die Lehrkräfte der Schule am Hollerbusch besprechen mit den Kindern das angemessene Verhalten im Bus und an den Haltestellenund weisen auf die Pflicht hin, im öPNV eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

11.1.9 Lehrerzimmer

Im Lehrerzimmer dürfen sich max. 6 Personen aufhalten, um den erforderlichen Mindestabstand gewährleisten zu können. Es ist darauf zu achten, dass der Mindestabstand jederzeit eingehalten wird.

11.1.10 Verwaltungsräume

In den Büroräumen ist vor Betreten der Räume anzuklopfen, die Türen zu öffnen und nach dem Betreten des jeweiligen Raumes an der Haltelinie (muss noch aufgeklebt werden) zu warten. Sollte es in den Büroräumen nicht möglich sein, den Mindestabstand zu jeder Zeit zu wahren, ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu verwenden. Insgesamt ist jeder unnötige Raumwechsel zu vermeiden.

11.1.11 Versammlungen, Konferenzen, Dienstversammlungen und Teambesprechungen

Konferenzen und Versammlungen sollen auf das notwendige Maß begrenzt bleiben. Dabei ist auf die Einhaltung des Mindestabstandes zu achten. Besondere Regelungen der maßgeblichen Verordnungen (Konferenzordnung, Verordnung über die Schülervertretungen und die Studierendenvertretungen, Verordnung für die Wahl zu den Elternvertretungen) zu befristeten Möglichkeiten von Beschlussfassungen in elektronischer Form oder mittels Videokonferenz sind zu beachten.

11.1.12 Infektionsschutz beim Sport- und Musikunterricht sowie beim Darstellenden Spiel

Das Hessische Kultusministerium hat mit den Schreiben vom 8. Mai für die jeweiligen Schulformen darauf hingewiesen, dass der Unterricht in den Hauptfächern prioritär sichergestellt werden soll. Daneben soll die Notbetreuung gewährleistet werden. Soweit darüber hinaus weitere Kapazitäten vorhanden sind oder Kolleginnen und Kollegen nur in bestimmten Fächern eingesetzt werden dürfen, können die Fächer Sport, Musik und Darstellendes Spiel unter besonderen hygienischen Bedingungen unterrichtet werden. Dies gilt auch für fachübergreifende Aspekte aus diesen Fächern und außerunterrichtliche Angebote (s, Anlagen 2 – 4 des Hygieneplans Corona für die Schulen in Hessen vom 18. Juni 2020, gültig ab dem 22. Juni 2020 bis auf Weiteres)

Sportunterricht und außerunterrichtliche Sport –und Bewegungsangebote während der Corona-Pandemie

Der Hygieneplan Corona für die Schulen in Hessen sieht zum 2. Juni 2020 vor, dass Sportunterricht sowie außerunterrichtliche Sportangebote in allen Schulformen und in allen Jahrgangsstufen unter Einhaltung von bestimmten Schutzmaßnahmen stattfinden dürfen.

Vorgaben und Empfehlungen

(1) In Ergänzung zum genannten Hygieneplan gilt:

·Schülerinnen, Schüler und Studierende, die bei einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus aufgrund einer vorbestehenden Grunderkrankung oder Immunschwäche dem Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs ausgesetzt wären, sind von der Teilnahme am praktischen Teil des Sportunterrichts sowie an außerunterrichtlichen schulischen Sportangeboten befreit.

·Sport und Bewegung müssen kontaktfrei ausgeübt werden.

·Ein Mindestabstand von 2 Metern zwischen Personen ist einzuhalten.

·Freiluftaktivitäten sind aufgrund des permanenten Luftaustausches zu bevorzugen.

·Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen sind insbesondere bei gemeinsam genutzten Sportgeräten durchzuführen.

·Umkleidekabinen, Dusch-und Waschräume, ausgenommen Toiletten, bleiben geschlossen.

·Warteschlangen beim Zutritt zur Sportstätte sind zu vermeiden.

(2) Darüber hinaus wird empfohlen, die sportartspezifischen Übergangsregelungen von den jeweiligen Sportfachverbänden im Deutschen Olympischen Sportbund als Orientierung zu nutzen: https://www.dosb.de/medien-service/coronavirus/sportartspezifischeuebergangsregeln/

(3)Schulleitungen können in Abstimmung mit der Sportfachkonferenz weitere Maßnahmen beschließen.

Hinweise zur Sportstättennutzung

Sportunterricht ist auf allen öffentlichen und privaten Sportanlagen (gleich ob gedeckt oder ungedeckt), die der Schule durch den zuständigen Schulträger zugewiesen wurden, wieder zulässig. Dies gilt auch im öffentlichen Raum. Die Entscheidung über die Öffnung der Sportstätten obliegt den Betreibern der Sportstätten bzw. den Schulträgern.

Musikunterricht und außerunterrichtliche musikalische Angebote während der Corona-Pandemie

Der Hygieneplan Corona für die Schulen in Hessen sieht zum 2. Juni 2020vor, dass Musikunterricht und außerunterrichtliche musikalische Angebote in allen Schulformen und in allen Jahrgangsstufen unter Einhaltung von bestimmten Schutzmaßnahmen erteilt werden dürfen.

Vorgaben und Empfehlungen

(1)In Ergänzung zum genannten Hygieneplan gilt:

·Musikalische Tätigkeiten müssen kontaktfrei ausgeübt werden.

·Ein Mindestabstand von zwei Metern zwischen Personen ist einzuhalten.

·Auf Chorgesang und die Nutzung von Blasinstrumenten muss zugunsten anderer musikalischer Unterrichtsformate verzichtet werden.

·Es ist außerdem auf eine besonders gute Durchlüftung der Räumlichkeiten zu achten.

·Freiluftaktivitäten sind aufgrund des permanenten Luftaustausches zu bevorzugen.

·Hygiene-und Desinfektionsmaßnahmen sind insbesondere bei gemeinsam genutzten Instrumenten durchzuführen.

·Warteschlangen sind zu vermeiden.

(2)Darüber hinaus wird empfohlen, die vielen digitalen musikalischen Angebote – wie beispielsweise des Klangkörpers des Hessischen Rundfunks für den Unterricht zu nutzen.

(3)Schulleitungen können in Abstimmung mit der Musikfachkonferenz weitere Maßnahmen beschließen.

Fachunterricht Darstellendes Spiel und außerunterrichtliche Theaterangebote während der Corona-Pandemie

Der Hygieneplan Corona für die Schulen in Hessen sieht zum 2. Juni 2020 vor, dass Fachunterricht Darstellendes Spiel und außerunterrichtliche Theaterangebote in allen Schulformen und in allen Jahrgangsstufen unter Einhaltung von bestimmten Schutzmaßnahmen erteilt werden dürfen.

Vorgaben und Empfehlungen:

In Ergänzung zum genannten Hygieneplan gilt:

·Alle Übungen müssen kontaktfrei ausgeübt werden.

·Ein Mindestabstand von 2 Metern zwischen Personen ist einzuhalten.

·Freiluftaktivitäten sind aufgrund des permanenten Luftaustausches zu bevorzugen.

· Schulleitungen können in Abstimmung mit der Fachkonferenz Darstellendes Spiel weitere Maßnahmen beschließen.

11.2 Hygiene in Unterrichtsräumen

11.2.1 Lufthygiene

Zur Vermeidung der Übertragung durch Tröpfcheninfektion muss auch im Schulbetrieb ein Abstand von mindestens 1,50 Metern eingehalten werden (zur Ausnahme für Grund-schulen siehe unter Ziff. 11.1.1). Das bedeutet, dass die Tische in den Klassenräumen ent-sprechend weit auseinandergestellt werden müssen und damit deutlich weniger Schüle-rinnen und Schüler pro Klassenraum zugelassen sind als im Normalbetrieb. Abhängig von der Größe des Klassenraums sind das in der Regel maximal 15 Personen. Eine Überschreitung der Gruppengröße ist, unter Einhaltung der Abstandsregelungen, in Prü-fungssituationen ausnahmsweise möglich. Sitzordnungen sollten so gestaltet sein, dass kein Face-to-Face-Kontakt besteht. Partner- und Gruppenarbeit sind nur unter Wahrung der Abstandsregelung möglich. Fachunterricht kann in den dafür vorgesehenen Fachräumen und Werkstätten stattfinden, solange es sich nicht um Räume zur Nahrungszubereitung handelt. Von Schülerinnen und Schüler erstellte Arbeits- oder Unterrichtsmaterialien können grundsätzlich auch haptisch entgegengenommen werden –dies gilt sowohl für die Materialien, die im Unterricht erstellt werden als auch gleichermaßen für die Materialien, die im Rahmen der unterrichtsersetzenden bzw. unterrichtsunterstützenden Lernsituationen von den Schülerinnen und Schülern zu Hause bearbeitet worden sind. Gleiches gilt auch für die Rückgabe von Schulbüchern. Soweit erforderlich, ist ein geeignetes Verfahren zu organisieren. Zur Organisation der Bücherrückgabe sind die Empfehlungen zur Wiedereröffnung von Bibliotheken des Deutschen Bibliotheksverbandes hilfreich. Der Wechsel von Klassenräumen ist soweit irgend möglich zu vermeiden. Besonders wichtig ist das regelmäßige und richtige Lüften, da dadurch die Innenraumluft ausgetauscht wird. Mehrmals täglich, mindestens in jeder Pause, ist eine Stoßlüftung bzw. Querlüftung durch vollständig geöffnete Fenster über mehrere Minuten vorzunehmen. Eine Kipplüftung ist weitgehend wirkungslos, da durch sie kaum Luft ausgetauscht wird. Aus Sicherheitsgründen verschlossene Fenster müssen daher für die Lüftung unter Aufsicht einer Lehrkraft geöffnet werden. Können aufgrund baulicher Maßnahmen Fenster in einem Raum dauerhaft nicht geöffnet werden, ist er für den Unterricht nicht geeignet.

11.2.2 Reinigung der Flächen und Gegenstände

Die Vorgaben des Hessischen Kultusministeriums, an denen sich die Hinweise des Schulträgers des Odenwaldkreises eng orientieren, sehen eine umweltbewusste und hygienische Schulreinigung vor. Da die Infektiosität von Coronaviren auf Oberflächen in Abhängigkeit von Material und Umweltbedingungen wie Temperatur und Feuchtigkeit rasch abnimmt und Nachweise über eine Übertragung durch Oberflächen im öffentlichen Bereich bisher nicht vorliegen, ist eine gewöhnliche Oberflächenreinigung ausreichend. Eine routinemäßige Flächendesinfektion in Schulen wird durch das Robert-Koch-Institut nicht empfohlen. In den Sanitärräumen werden Toilettensitze, Armaturen, Waschbecken und Fußböden werden täglich gereinigt. Bei Verschmutzungen mit Fäkalien, Blut oder Erbrochenem wird nach Entfernung der Kontamination eine prophylaktische Scheuer-Wisch-Desinfektion mit einem mit Desinfektionsmittel getränkten Einmaltuch vorgenommen. Das Reinigungsunternehmen wird vom Schulträger entsprechend unterwiesen.

11.2.3 Abfallentsorgung

Nach der Handreinigung entsorgen Kinder und Erwachsene die verwendeten Einmalhandtücher in die vorgesehenen Abfallbehälter. Im Unterricht dürfen die Schülerinnen und Schüler ihren Sitzplatz nicht verlassen, um Abfall wegzuwerfen. Jedes Kind soll Abfall zunächst am Platz bei sich behalten und kann ihn bei einem Verlassen des Klassenraumes in den Abfalleimer entsorgen.In den Sanitärräumen sind die Einmalhandtücher in die vorgesehenen Auffangbehälter zu entsorgen.

11.2.4 Kleiderablage

Die Kleiderablage für die Oberbekleidung ist nach Möglichkeit so zu gestalten, dass die Kleidungsstücke der Schüler keinen direkten Kontakt zueinanderhaben. Vorerst sind Jacken im Klassenraum über die Stühle zu hängen.

11.2.5 Umgang mit Spielzeugen und Lernmaterialien

Spielzeuge, Gesellschaftsspiele und Fahrzeuge werden zu dieser Zeit nicht ausgegeben.

11.3 Handhygiene/Hust-und Niesetikette

Folgende Maßnahmen werden vom Schulträger und HKM vorgegeben:

-Händewaschen mit Seife sind die wichtigsten Maßnahmen zur Infektionsverhütung und Infektionsbekämpfung.

  • Handdesinfektion als Alternative, wenn kein Händewaschen möglich ist.

-Mit den Händennicht das Gesicht, insbesondere die Schleimhäuteberühren, d. h. nicht an Mund, Augen und Nase fassen.

-Keine Berührungen, Umarmungen und kein Händeschütteln.

-Öffentlichzugängliche Gegenstände wie Türklinken oder Fahrstuhlknpfe möglichst nicht mit der vollen Hand bzw. den Fingern anfassen, ggf. Ellenbogen benutzen.

-Husten-und Niesetikette: Husten und Niesen in die Armbeuge gehörenzu den wichtigsten Präventionsmaßnahmen! Beim Husten oder Niesen grßtmglichen Abstand zu anderen Personen halten, am besten wegdrehen. Es gebietet sich immer, im Falle des Niesens und Hustens von anderen wegzudrehen und in die Ellenbeuge oder ein Taschentuch zu niesen und zu husten.

Die Kinder bekommen in Zeiten von Pandemien alle wichtigen Regeln zur Hygiene ausgehändigt. Außerdem hängen in jedem Klassenzimmer die Regeln zum richtigen Händewaschen und ggf. zu Abstandsregelungen, auf die die Kinder immer wieder von den Lehrkräften hingewiesen werden.

Die Händereinigung ist daher durchzuführen:

-Nach jedem Toilettengang

-Vor und nach dem Umgang mit Lebensmitteln

-Nach jedem Niesen, Nase schnäuzen, falls jemand in die Hände hustet

-Bei Bedarf

-Vor Auf- und Absetzen des Mundschutzes, bei Kontakt mit Erbrochenem, Ausscheidungen, Blut sind stets Einmalhandschuhe zu tragen. Danach ebenfalls die Hände gut waschen und desinfizieren. Es ist den Erwachsenen erlaubt, ein eigenes Händedesinfektionsmittel mit in die Schule zu bringen und dies für sich, und nur für sich, zu verwenden. Auf Berührungen wie Händeschütteln und Umarmungen muss verzichtet werden.

11.4 Hinweise zum Umgang mit den Behelfs-/Alltagsmasken

Folgende Hinweise des Bundesamtes fürArzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) sind zu beachten (Stand 31.3.2020):

-Auch mit Maske sollte der von der WHO empfohlene Sicherheitsabstand von mindestens 1,50 Meter zu anderen Menschen eingehalten werden.

-Die Händesollten vor Anlegen der Maske gründlichmit Seife gewaschen oder desinfiziert werden.

-Beim Anziehen einer Maske ist darauf zu achten, dass die Innenseite nicht kontaminiert wird.Die Maske muss richtig überMund, Nase und Wangen platziert sein und an den Rändernmöglichsteng anliegen, um das Eindringen von Luft an den Seiten zu minimieren.

-Bei der ersten Verwendung sollte getestet werden, ob die Maske genügendLuft durchlässt, um das normale Atmen möglichstwenig zu behindern.

-Eine durchfeuchtete Maske sollte umgehend abgenommen und ggf. ausgetauscht werden.

-Die Außenseite, aber auch die Innenseite der gebrauchten Maske ist potentiell erregerhaltig. Um eine Kontaminierung der Händezu verhindern, sollten diese möglichstnicht berührtwerden.

-Nach Absetzen der Maske sollten die Hände unter Einhaltung der allgemeinen Hygieneregeln gründlich gewaschen oder desinfiziert werden (mindestens 20 bis 30 Sekunden mit Seife).

 

11.5 Küche

- Die Nahrungsmittelzubereitung und Lebensmittelverarbeitung im Unterricht ist nicht möglich.

- Schulkantinen können entsprechend § 4 Abs. 2 der Verordnung zur Beschränkung von sozialen Kontakten und des Betriebes von Einrichtungen und von Angeboten aufgrund der Corona-Pandemie (Corona-Kontakt-und Betriebsbeschränkungsverordnung) vom 7. Mai 2020 eine Verpflegung vor Ort unter den dort genannten Voraussetzungen anbieten. Bei der Verarbeitung und Ausgabe von Lebensmitteln ist auf strenge Hygiene zu achten. Ebenso sind geeignete Rahmenbedingungen für die Einnahme von Mahlzeiten zu schaffen (jeweils nur Schülerinnen und Schüler einer Klasse essen gemeinsam, dabei sind strikte Abstandsregeln einzuhalten).

12. Dokumentationspflichten

13. Literatur und Bezugsadressen

-Infektionsschutzgesetz (IfSG)vom 20.07.2000, BGBl. I Nr. 33 Seite 1045 ff.

-Lebensmittelhygieneverordnung (LMHV)vom 05.08.1997, BGBl I Nr.56, S. 2008 ff

-GUV-R 209 GUV-Regel " Umgang mit Reinigungs-und Pflegemitteln"August 2001 (*)

-GUV-I 503 „Anleitung zur Ersten Hilfe“Februar 2007 (*)

-Liste der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie (DGHM-ListeDesinfektionsmittel) Stand 01.03.2000,    Bezugsadresse: mhp-Verlag GmbH, Ostring 13, 65205 Wiesbaden

-Desinfektionsmittelliste der Deutschen Veterinärmedizinischen Gesellschaft (DVG-Liste) für den Lebensmittelbereich Stand März 1999 inkl. Nachtrag Oktober 2000      Bezugsadresse: DVG-Geschäftsstelle, Frankfurter Str. 89, 35392 Gießen

-DIN 19643Aufbereitung von Schwimm- und Badebeckenwasser      Bezugsadresse: Beuth-Verlag, Berlin

-Leitfaden für die Innenraumlufthygiene in Schulgebäuden, Stand Juni 2000      Bezugsadresse: Umweltbundesamt, Bismarckplatz 1, 14193 Berlin (*) Bezugsadresse für Unfallverhütungsvorschriften: Unfallkasse Hessen, Leonardo-da-Vinci-Allee, 2060486 Frankfurt am Main, Servicetelefon: 069/29972-440

-HKM Hygieneplan

 

Da es wahrscheinlich auch in der Schule vorkommen wird, dass Ihr Kind in einigen Situationen einen Mund-Nasenschutz tragen muss, nutzen Sie doch bitte die Zeit, dies zu trainieren. Darauf müssen wir achten:

Wie lege ich meine Maske richtig an?

  • Wasche dir vor dem Anlegen der Maske die Hände (30 Sekunden, mit Seife, überall gründlich reiben).
  • Wenn du eine Brille trägst, setze diese vor dem Anlegen der Maske ab und danach wieder auf. Dies gilt vor allem, wenn deine Maske Kopfgummis hat.
  • Lege die saubere Maske auf den Nasenrücken und drücke den Nasendraht an (wenn vorhanden).
  • Lege die Gummibänder links und rechts ums Ohr (bei Ohrgummis) bzw. platziere sie hinter dem Kopf (bei Kopfgummis) und verknote ggf. die Bänder am Oberkopf und im Nacken (bei Bindebändern).
  • Ziehe die Maske über den Mund bis unters Kinn. Sie soll vom oberen Nasenrücken bis unters Kinn alles bedecken, sonst bietet sie keinen ausreichenden Schutz.
  • Die Maske soll an allen Rändern dicht am Gesicht anliegen. Je weniger die Maske oben, unten oder an der Seite absteht und Luft vorbeilässt, desto besser schützt sie. Deine Atemluft soll vorrangig durch die Maske strömen, nicht außen an den Rändern vorbei.
  • BrillenträgerInnen können den Sitz der Maske überprüfen, indem sie prüfen, ob die Brille beschlägt – wenn ja, sitzt die Maske noch nicht richtig und bietet daher einen deutlich geringeren Schutz.
  • Da wir alle unterschiedliche Gesichtsformen haben, ist die individuelle Passform einer bestimmten Maske nicht bei allen Menschen die gleiche. Wenn eine Maske für dich nicht gut funktioniert, probiere es mit einer anderen Größe, einer anderen Anleitung oder einer anderen Maskenform.
  • In dem folgenden Video wird es noch einmal gezeigt: https://maskezeigen.de/nutzungshinweise/#maske-anlegen
     

 



Zu Ihrer Information folgt nun der Hygieneplan Corona für die Schulen in Hessen (HKM) vom 22.4.2020. Er ist sehr ausführlich verfasst und wird demnächst durch unseren schuleigenen Hygieneplan ergänzt. Eine der wichtigsten Regeln wollen wir voranstellen:

 

Bei Krankheitszeichen (z. B. Fieber, trockener Husten, Atemprobleme, Verlust des Geschmacks-/Geruchssinns, Halsschmerzen, Gliederschmerzen, Bauch-schmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall) auf jeden Fall zu Hause bleiben.

 

Inhalt

1. Persönliche Hygiene

2. Besonderheiten an Grundschlen

3. Raumhygiene: Klassenräume, Fachräume, Aufenthaltsräume, Verwaltungsräume, Lehrerzimmer und Flure

4. Hygiene im Sanitärbereich

5. Infektionsschutz in den Pausen

6. Infektionsschutz beim Sport- und Musikunterricht sowie beim Darstellenden Spiel

7. Personen mit einem höheren Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf

8. Wegeführung

9. Schulverpflegung und Nahrungsmittelzubereitung

10. Meldepflicht

11. Allgemeines

VorbemerkungSchulen verfügen nach § 36 i. V. m. § 33 Infektionsschutzgesetz (IfSG) über einen schulischen Hygieneplan, in dem die wichtigsten Eckpunkte nach dem Infektionsschutzgesetz geregelt sind, um durch ein hygienisches Umfeld zur Gesundheit der Schülerinnen und Schüler und alle an Schule Beteiligten beizutragen.

Der vorliegende Hygieneplan Corona dient als Ergänzung zu dem schulischen Hygiene-plan. Schulleitungen sowie Pädagoginnen und Pädagogen gehen dabei mit gutem Beispiel voran und sorgen zugleich dafür, dass die Schülerinnen und Schüler die Hygienehinweise ernst nehmen und umsetzen. Der Unterricht muss genutzt werden, den Schülerinnen und Schülern die wichtigsten Prinzipien des Hygiene-Verhaltens nahezubringen. Hierzu gehören insbesondere, die Sinnhaftigkeit der Abstandsregelungen zu erläutern sowie die Vermittlung der Händehygiene und der Husten-und Nies-Etikette. Zusätzlich soll die Bedeutung des Schutzes anderer Personen im familiären Umfeld, insbesondere, wenn diese zu den vulnerablen Risikogruppen gehören, Gegenstand des Unterrichts sein. Dabei muss die Verantwortung jedes Einzelnen für den Schutz der Anderen verdeutlicht werden. Alle in denSchulenTätigen, die Schulträger, alle Schülerinnen und Schüler sind gehalten, sorgfältig die Hygienehinweise der Gesundheitsbehörden bzw. des Robert Koch-Instituts zu beachten. Über die Hygienemaßnahmen sind das Personal, die Schülerinnen und Schüler sowie die Erziehungsberechtigten auf jeweils geeignete Weise zu unterrichten.

1. Persönliche Hygiene

Das neuartige Coronavirus ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Der Hauptübertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion. Dies erfolgt vor allem direkt über die Schleimhäute der Atemwege. Darüber hinaus ist auch     indirekt über Hände, die dann mit Mund- oder Nasenschleimhaut sowie die Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden, eine Übertragung möglich.

Wichtigste Maßnahmen

· Bei Krankheitszeichen (z. B. Fieber, trockener Husten, Atemprobleme, Verlust des Geschmacks-/Geruchssinns, Halsschmerzen, Gliederschmerzen, Bauch-schmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall) auf jeden Fall zu Hause bleiben.

· Im Falle einer akuten Erkrankung in der Schule soll, soweit vorhanden, ein Mund-Nasen-Schutz angelegt und die betroffene Person unverzüglich in einen eigenen Raum, möglichst in einen speziell einzurichtenden und grundsätzlich bereitzustellenden Absonderungsraum gebracht werden. Es folgt so schnell wie möglich eine Freistellung und, bei Minderjährigen, Abholung durch die Eltern.

- Mindestens 1,50 MeterAbstand zu anderen Menschen halten.Dies gilt nicht für den Unterricht in den Jahrgangsstufen 1 bis 4 der Grundschulen und der Grundstufen der Förderschulen.Dort gelten dieVorgaben zurkonstanten  Gruppenbildung aus dem Schreiben des Ministers vom 10. Juni zur Öffnung der Grundschulen ab dem 22. Juni 2020(Näheres hierzu unter Ziff.2).

· Mit den Händen nicht das Gesicht, insbesondere die Schleimhäute berühren, d. h. nicht an Mund, Augen und Nase fassen.

· Keine Berührungen, Umarmungen und kein Händeschütteln.

· Gründliche Händehygiene (z. B. nach dem Betreten der Schule, vor und nach dem Essen, vor und nach dem Toilettengang und vor dem Aufsetzen und nach dem Abnehmen einer Schutzmaske). Die Händehygiene erfolgt durch

a) Händewaschen mit Seife für 20-30 Sekunden (siehe auch https://www.in-fektionsschutz.de/haendewaschen/) oder, falls nicht möglich,

b) Händedesinfektion: Dazu muss Desinfektionsmittel in ausreichender Menge in die trockene Hand gegeben und bis zur vollständigen Abtrocknung ca. 30 Sekunden in die Hände einmassiert werden. Dabei ist auf die vollständige Benetzung der Hände zu achten (siehe auch www.aktion-saube-rehaende.de).

· Öffentlich zugängliche Gegenstände wie Türklinken oder Fahrstuhlknöpfe möglichst nicht mit der vollen Hand bzw. den Fingern anfassen, ggf. Ellenbogen benutzen.

· Husten- und Niesetikette: Husten und Niesen in die Armbeuge gehören zu den wichtigsten Präventionsmaßnahmen! Beim Husten oder Niesen größtmöglichen Abstand zu anderen Personen halten, am besten wegdrehen.

· Das RKI empfiehlt ein generelles Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) in bestimmten Situationen (ÖPNV, Büro) im öffentlichen Raum. Diese Empfehlung ist auch für den Schulbereich sinnvoll.

- Mit einer solchen Alltagsmaske (textile Bedeckung, Barriere, Behelfsmaske, Schal, Tuch) können Tröpfchen, die man z. B. beim Sprechen, Husten oder Niesen ausstößt, abgefangen werden. Das Risiko, eine andere Person durch Husten, Niesen oder Sprechen an-zustecken, kann so verringert werden (Fremdschutz). Dies darf aber nicht dazu führen, dass der Abstand unnötigerweise verringert wird. Im Unterricht ist das Tragen von Masken bei gewährleistetem Sicherheitsabstand nicht erforderlich. Trotz Maske sind die gängigen Hygienevorschriften, insbesondere die aktuellen Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, zwingend weiterhin einzuhalten (s. auch Anhang: Hinweise zum Umgang mit den Behelfs-/Alltagsmasken).

2. Besonderheiten an Grundschulen

Für den Unterricht in den Jahrgangsstufen 1 bis 4 der Grundschulen und der Grundstufen der Förderschulengelten die dem Schreiben des Ministers vom 10. Juni zur Öffnung der Grundschulen ab dem 22. Juni 2020 beigefügten organisatorischen Regelungen.

Demnach gilt:

- konstant zusammengesetzte Klasse in bestehender Klassenstärke

Der Unterricht findet mit der üblichen Klassenstärke statt. Jede Klasse bildet eine konstante Lerngruppe, die im unterrichtlichen Zusammenhang bestehen bleibt. Einzelne Gruppen oder Schülerinnen und Schüler können keinen anderen Lerngruppen oder Klassen zugeteilt werden. Inklusiv beschulte Schülerinnen und Schüler nehmen am Unterricht der Lerngruppe oder Klasse teil, der sie angehören. Im Unterricht wird es durch die konstante Gruppenbildung möglich, das Abstandsgebot im Sinne vorgegebener Mindestabstände aufzuheben. Gleichwohl sollten auch innerhalb dieser Gruppen direkter Körperkontakt vermieden und die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts eingehalten werden. Bereits im Rahmen der Wiederaufnahme des Schulbetriebs seit April 2020 an Förderschulen gebildete Lerngruppenkonstellationen können nur dann bestehen bleiben, wenn die verlässliche Schulzeit gemäß § 17 Abs. 4 Satz 2 des Hessischen Schulgesetzes abgedeckt werden kann.

- konstante Nutzung eines Raumes bzw. Nutzung anderer Orte

Jede Klasse nutzt einenfest zugewiesenen Raum in der Regel wird dies der Klassenraum sein. Alternative Unterrichtsorte im Freien sind in den Blick zu nehmen (z. B. Schul-garten).

- konstantes Personalteam in jeder Klasse

Die Klassenlehrkraft wird im höchstmöglichen Stundenumfang im Unterricht in ihrer Klasse eingesetzt. Sollte ihr Stundenvolumen zur Abdeckung des Unterrichts nicht ausreichen oder sollten Ressourcen für Fördermaßnahmen innerhalb des Klassenverbands vorhanden sein, können weitere Lehrkräfte oder anderes pädagogisches Personal eingesetzt werden. Für jede Klasse wird somit entweder ausschließlich der Einsatz der Klassenlehrkraft oder im Bedarfsfall eines festen Personalteams vorgesehen. Grundsätzlich ist das in einer Klasse tätige Personal ausschließlich in genau dieser Klasse einzusetzen. Nur in absolut nicht vermeidbaren Situationen kann davon abgewichen werden unter der Prämisse, dass möglichst wenige Lehrerinnen und Lehrer in Kontakt mit unterschiedlichen Gruppen bzw. anderen Lehrkräften kommen. Somit kann sichergestellt werden, dass Lehrkräfte keine Infektionsbrücken zwischen verschiedenen Lerngruppen bilden. Die Förderschullehrkraft an der Grundschule deckt den Unterricht einer Klasse ergänzend zur Klassenlehrkraft ab. Sie kann gemeinsam mit einer Lehrkraft als festes Personalteam eingesetzt werden.

- Minimierung von Kontakten außerhalb der konstanten Lerngruppe

Die Abstandsregel von 1,5 m ist lediglich in der konstant zusammengesetzten Klasse mit den für sie eingesetzten Personalteams aufgehoben. An Stellen, an denen die konstante Gruppenbildung nicht eingehalten werden kann, gilt sie weiterhin. Dies ist insbesondere zu beachten im Hinblick auf das Ankommen und Verlassen des Schulgebäudes, die notwendigen Schülerbewegungen im Schulgebäude sowie die zeitliche und organisatorische Pausengestaltung. Die dazu vor Ort bestehenden Möglichkeiten müssen durch die Schule identifiziert und entsprechend vorgesehen werden.

Es ist ferner zu beachten, dass mögliche Lösungen (z. B. bei gestaffeltem Unterrichtsbe-ginn) bzgl. der gegebenenfalls bestehenden Voraussetzungen der Schülerbeförderung mit dem Schulträger abgestimmt werden.

3. Raumhygiene:

Klassenräume, Fachräume, Aufenthaltsräume, Verwaltungsräume, Lehrerzimmer und Flure

Zur Vermeidung der Übertragung durch Tröpfcheninfektion muss auch im Schulbetrieb ein Abstand von mindestens 1,50 Metern eingehalten werden. Das bedeutet, dass die Tische in den Klassenräumen entsprechend weit auseinandergestellt werden müssen und damit deutlich weniger Schülerinnen und Schüler pro Klassenraum zugelassen sind als im Normalbetrieb. Abhängig von der Größe des Klassenraums sind das in der Regel maximal 15 Schülerinnen und Schüler. Sitzordnungen sollten so gestaltet sein, dass kein Face-to-Face-Kontakt besteht.

Partner- und Gruppenarbeit sind nicht möglich. Fachunterricht kann in den dafür vorgesehenen Fachräumen und Werkstätten stattfinden, solange es sich nicht um Räume zur Nahrungszubereitung handelt.

Der Wechsel von Klassenräumen ist soweit irgend möglich zu vermeiden.

Besonders wichtig ist das regelmäßige und richtige Lüften, da dadurch die Innenraumluft ausgetauscht wird. Mehrmals täglich, mindestens in jeder Pause, ist eine Stoßlüftung bzw. Querlüftung durch vollständig geöffnete Fenster über mehrere Minuten vorzunehmen. Eine Kipplüftung ist weitgehend wirkungslos, da durch sie kaum Luft ausgetauscht wird. Aus Sicherheitsgründen verschlossene Fenster müssen daher für die Lüftung unter Aufsicht einer Lehrkraft geöffnet werden.

Reinigung

Die DIN 77400 (Reinigungsdienstleitungen Schulgebäude – Anforderungen an die Reinigung) ist zu beachten. Sie definiert Grundsätze für eine vertragsgemäße, umweltbewusste und hygienische Schulreinigung unter Berücksichtigung aktueller Entwicklungen hinsichtlich Technik und Methoden der Gebäudereinigung und rechtlicher Anforderungen durch das Infektionsschutzgesetz.

Ergänzend dazu gilt: Generell nimmt die Infektiosität von Coronaviren auf unbelebten Oberflächen in Abhängigkeit von Material und Umweltbedingungen wie Temperatur und Feuchtigkeit rasch ab. Nachweise über eine Übertragung durch Oberflächen im öffentlichen Bereich liegen bis-her nicht vor.

In der Schule steht die Reinigung von Oberflächen im Vordergrund. Dies gilt auch für Oberflächen, welchen antimikrobielle Eigenschaften zugeschrieben werden, da auch hier Sekrete und Verschmutzungen mechanisch entfernt werden sollen.

Im Gegensatz zur Reinigung wird eine routinemäßige Flächendesinfektion in Schulen in der jetzigen COVID-Pandemie durch das RKI nicht empfohlen. Hier ist die angemessene Reinigung ausreichend.

Wird eine Desinfektion im Einzelfall als notwendig erachtet, so sollte diese generell als Wischdesinfektion mit einer kalten Lösung durchgeführt werden. Eine Sprühdesinfektion, d. h. die Benetzung der Oberfläche ohne mechanische Einwirkung, ist weniger effektiv und auch aus Arbeitsschutzgründen bedenklich, da Desinfektionsmittel eingeatmet wer-den können (ebenso bei warmer, evtl. dampfender Desinfektionslösung). Auch Raumbegasungen zur Desinfektion sind hier grundsätzlich nicht angezeigt. Die Einwirkzeit bzw. Benetzungszeit ist zu beachten. Je nach Desinfektionsmittel (wenn getrocknete Reste reizend wirken) ist eine anschließende Grundreinigung erforderlich. Das Flächendesinfektionsmittel ist so auszuwählen, dass eine Nachreinigung nicht erforderlich ist.

4. Hygiene im Sanitärbereich

In allen Toilettenräumen müssen ausreichend Flüssigseifenspender und Einmalhandtücher bereitgestellt und regelmäßig aufgefüllt werden. Die entsprechenden Auffangbehälter für Einmalhandtücher und Toilettenpapier sind bereitzustellen.

Damit sich nicht zu viele Schülerinnen und Schüler zeitgleich in den Sanitärräumen aufhalten, muss zumindest in den Pausen durch eine Lehrkraft eine Eingangskontrolle durchgeführt werden. Am Eingang der Toiletten muss durch gut sichtbaren Aushang darauf hingewiesen werden, dass sich in den Toilettenräumen stets nur einzelne Schülerinnen und Schüler (Zahl in Abhängigkeit von der Größe des Sanitärbereichs) aufhalten dürfen.

Toilettensitze, Armaturen, Waschbecken und Fußböden sind täglich zu reinigen. Bei Verschmutzungen mit Fäkalien, Blut oder Erbrochenem ist nach Entfernung der Kontamination eine prophylaktische Scheuer-Wisch-Desinfektion mit einem mit Desinfektionsmittel getränkten Einmaltuch erforderlich. Dabei sind Arbeitsgummihandschuhe zu tragen. Wickelauflagen sind unmittelbar nach Nutzung zu desinfizieren.

5. Infektionsschutz in den Pausen In den Pausen muss gewährleistet sein, dass Abstand gehalten wird. Versetzte Pausen-zeiten können vermeiden, dass zu viele Schülerinnen und Schüler zeitgleich die Sanitär-räume aufsuchen. Aufsichtspflichten müssen im Hinblick auf veränderte Pausensituationen angepasst werden (geöffnete Fenster, körperliche Auseinandersetzungen zwischen Schülerinnen und Schülern, schlecht einsehbare Bereiche auf dem Schulgelände).

Abstand halten gilt auch im Lehrerzimmer und in der Teeküche. Ein Pausen-/Kioskverkauf kann nicht angeboten werden.

6. Infektionsschutz beim Sport- und Musikunterricht sowie beim Darstellenden Spiel

Das Hessische Kultusministerium hat mit den Schreiben vom 8. Mai für die jeweiligen Schulformen darauf hingewiesen, dass der Unterricht in den Hauptfächern prioritär si-chergestellt werden soll. Daneben soll die Notbetreuung gewährleistet werden. Soweit darüber hinaus weitere Kapazitäten vorhanden sind oder Kolleginnen und Kollegen nur in bestimmten Fächern eingesetzt werden dürfen, können die Fächer Sport, Musik und Darstellendes Spiel unter den in den Anlagen 2 4 aufgeführten besonderen hygienischen Bedingungen unterrichtet werden. Dies gilt auch für fachübergreifende Aspekte aus diesen Fächern und außerunterrichtliche Angebote.

7. Personen mit einem höheren Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheits-verlauf

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat seine Informationen zu Risikogruppen für schwere Krankheitsverläufe angepasst. Nach den aktuellen Informationen des RKI machen die Vielfalt verschiedener potentiell prädisponierender Vorerkrankungen und ihrer Schweregrade (z. B. bereits bestehende Organschäden) sowie die Vielzahl anderer Einflussfaktoren (z. B. Alter, Geschlecht, Gewicht, bestimmte Verhaltensweisen, adäquate medikamentöse/therapeutische Einstellung) und deren individuelle Kombinationsmöglichkeiten die Komplexität einer Risiko-Einschätzung deutlich. Daher ist eine generelle Festlegung zur Einstufung in eine Risikogruppe nicht möglich. Vielmehr erfordert dies eine personenbezogene Risiko-Einschätzung im Sinne einer medizinischen Beurteilung. Daher haben alle Beschäftigten grundsätzlich wieder ihren Dienst / ihre Arbeitsleistung in den Dienststellen zu erbringen, sofern die Präsenzpflicht für die dienstliche Aufgabe erforderlich ist. Eine Aufhebung der Präsenzpflicht ist nur in Ausnahmefällen auf der Grundlage eines ärztlichen Attestes möglich. Das ärztliche Attest muss die Bestätigung enthalten, dass im Falle einer Infektion mit dem Coronavirus SARS CoV-2 aufgrund der besonderen Disposition die Gefahr eines schweren Krankheitsverlaufs besteht. Die Kosten für das ärztliche Attest haben die Beschäftigten selbst zu tragen. Lehrkräfte sowie sozialpädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, bei denenim vorgenannten Sinne die Gefahr eines schweren Krankheitsverlaufs besteht oder die mit Personen mit einer solchen Gefährdung in einem Hausstand leben, werden auf Antrag vom Präsenzunterricht befreit. Ein entsprechender Nachweis wird mittels einer ärztlichen Bescheinigung geführt. Schwangere oder stillende Lehrerinnenund sozialpädagogische Mitarbeiterinnen können ebenfalls auf Antrag und nach Vorlage eines ärztlichen Attestes von der Präsenzpflicht im Unterricht befreit werden. Auf die Verpflichtung, eine Gefährdungsbeurteilung für Schwangere/Stillende zu erstellen, wird an dieser Stelle ausdrücklich hingewiesen. Die Befreiung im oben genannten Sinne gilt nicht für die Wahrnehmung von Verwaltungsaufgaben sowie für die Teilnahme an Dienstversammlungen, Dienstgesprächen, Abstimmungsgesprächen mit Kolleginnen oder Kollegen, Konferenzen der Lehrkräfte und ähnliche Besprechungen in Präsenzform, bei denen länger als 15 Minuten andauernde Kontakte zu Schülerinnen, Schülern oder Studierenden ausgeschlossen sind. Schülerinnen und Schüler, die bei einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus dem Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs ausgesetzt sind, sind vom Schulbetrieb weiter nach ärztlicher Bescheinigung befreit. Gleiches gilt für Schülerinnen und Schüler, die mit Angehörigen einer Risikogruppe in einem Hausstand leben.

8. Wegeführung

Es ist darauf zu achten, dass nicht alle Schülerinnen und Schüler gleichzeitig über die Gänge zu den Klassenzimmern und in die Schulhöfe gelangen. Die Schulen sind aufgefordert, ein jeweils den spezifischen räumlichen Gegebenheiten angepasstes Konzept zur Wegeführung zu entwickeln. Für räumliche Trennungen kann dies z. B. durch Ab-standsmarkierungen auf dem Boden oder den Wänden erfolgen.

Sofern sich im unmittelbaren Umkreis der Schule Warteplätze für den Schülerverkehr oder den öffentlichen Personennahverkehr befinden, muss nach Schulschluss durch geeignete Aufsichtsmaßnahmen dafür gesorgt werden, dass Abstands- und Hygieneregeln auch dort eingehalten werden.

9. Schulverpflegung und Nahrungsmittelzubereitung

Die Nahrungsmittelzubereitung und Lebensmittelverarbeitung im Unterricht ist nicht möglich.

Schulkantinen können entsprechend § 4 Abs. 2 der Verordnung zur Beschränkung von sozialen Kontakten und des Betriebes von Einrichtungen und von Angeboten aufgrund der Corona-Pandemie (Corona-Kontakt-und Betriebsbeschränkungsverordnung) vom 7. Mai 2020 eine Verpflegung vor Ort unter den dort genannten Voraussetzungen anbieten. Bei der Verarbeitung und Ausgabe von Lebensmitteln ist auf strenge Hygiene zu achten. Ebenso sind geeignete Rahmenbedingungen für die Einnahme von Mahlzeiten zu schaffen (jeweils nur Schülerinnen und Schüler einer Klasse essen gemeinsam, dabei sind strikte Abstandsregeln einzuhalten).

Hilfreiche Informationen finden Sie auf der Seite der Vernetzungsstelle Schulverpflegung: https://lehrkraefteakademie.hessen.de/service/ver-netzungsstelle-schulverpflegung

10. Meldepflicht

     Der Verdacht einer Erkrankung und das Auftreten von COVID-19-Fällen in Schulen ist dem Gesundheitsamt und dem Staatlichen Schulamt zu melden.

11. Allgemeines

Der Hygieneplan ist dem örtlichen Gesundheitsamt auf Wunsch vorzulegen. Als Ansprechpartner stehen die örtlichen Gesundheitsämter und der Medical Airport Service (Medical, https://www.medical-airport-service.de/mas/leistungen/infoportal-land-hessen) zur Verfügung.

 

 
Vielen Dank für Ihre Mitarbeit! Vielen Dank an das Kollegium für die tolle Arbeit im „Backoffice“, „Homeoffice“ oder in der Notbetreuung!
 
S. Eidenmüller, Schulleiterin und M. Heidak, stell. Schulleiterin 


                                                                                                        

 


 

 

Zusätzlich können Sie sich auf den folgenden Internetseiten über die aktuelle Situation informieren:

1. Kultusministerium:    https://kultusministerium.hessen.de

2. Hessisches Ministerium für Soziales und Integration:    https://soziales.hessen.de/gesundheit/infektionsschutz/coronavirus-sars-cov-2/umgang-mit-corona-schulen

3. Die Seite der Stadt Michelstadt: https://www.michelstadt.de/

 


 

 

 

OREG und Odenwälder Verkehrsbetriebe reagieren auf Corona

 

Eltern, von an der Schule zu betreuende Kindern, die aufgrund des Wegfalls von ÖPNV-Leistungen selbstständig mittels privatem Kraftfahrzeug den „Schulweg“ organisieren, können dafür auf Antrag eine Wegstreckenentschädigung erhalten. Sofern eine private Beförderung nicht möglich ist, kann im Notfall eine Ersatzbeförderung durch die OREG veranlasst werden. Zur Beantragung einer Erstattungsleistung bzw. Einrichtung einer Fahrtgelegenheit ist das dem Brief beigefügte Formular zu verwenden. Die Erstattung erfolgt im Nachhinein nach Bestätigung der Fahrten zur Betreuung durch die Schule.

 

                                           

 

                                      


 WICHTIG !

Schulanfänger des Schuljahres 2021/2022

 

 


 

 

Schule und Bücherei gemeinsam für die Leseförderung:

Lernen Sie unseren Kooperationspartner, die Katholische Öffentliche Bücherei (KÖB) Erbach kennen:

 

  www.KoebErbach.de

Mit einem Augenzwinkern und einem Lächeln begrüßen wir unsere Leserinnen und Leser in der Bücherei. Nun ist auch die Auswahl am Regal in der Bücherei wieder möglich. Natürlich mit verschiedenen Schutzmaßnahmen für Sie, uns und den Lesestoff.

Sie und wir werden Alltagsmasken tragen - bitte halten Sie sich unbedingt regelgerecht daran. Wahren Sie bitte ebenfalls unbedingt den Mindestabstand von 1,5 Meter zu Ihren Mitmenschen. So schützen Sie sich, unsere MitarbeiterInnen und alle anderen Leserinnen und Leser. 

Bei uns ist es eng in der Bücherei, deshalb können gleichzeitig nur 3 Personen bzw. eine Familie in den Räumen sein. Eingang und Ausgang sind nun als Durchlaufstrecke  angelegt.

Wir freuen uns auf Euch und Sie alle!

Viele Grüße und bleiben Sie solidarisch und vor allem gesund!
Ihr Team der Kath. Öffentlichen Bücherei St. Sophia in Erbach
Hauptstrasse 42, 64711 Erbach

Unsere Öffnungszeiten zur kostenlosen Ausleihe:

mittwochs 10:00-11:30 Uhr und 15:30-17:00 Uhr
samstags 17:00-18:00 Uhr
sonntags 9:30-11:30 Uhr

     

 


 

Was sonst noch los ist? Alle kommenden Termine und Veranstaltungen finden Sie auf der Seite

Schuljahresplanung.

Schauen Sie immer mal wieder herein!

Wichtige Informationen zu den Veranstaltungen erhalten Sie frühzeitig!

                           

 


 

Ferien:

Herbstferien:   05.10.2020 - 17.10.2020

Weihnachtsferien:   21.12.2020 - 09.01.2021

Osterferien:   06.04.2021 - 16.04.2021

Sommerferien:  19.07.2021- 27.08.2021

 

 

 

 

   Zu Ihrer INFORMATION:       

 

Manchmal sind die Wetterverhältnisse so extrem, dass nicht klar ist, ob Busse fahren...

 

Bei solchen Katastrophen erhalten Sie hier durch einen Klick Auskunft:

 www.odenwaldmobil.de

 

 

  

 

 

 

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